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Meine Geschichte

Keramik ist für mich Handwerk, Geduld und Freude am Prozess  und ich liebe es, dieses Wissen weiterzugeben

Ich bin in Bulgarien geboren und aufgewachsen. Dort erhielt ich meine Ausbildung im Bereich Keramik - zuerst an einem Kunstgymnasium, später an einer Kunsthochschule, an der ich meinen Masterabschluss machte.

Meine Verbindung zur Keramik begann 1991 an der Keramikschule in der Kleinstadt Trojan in Bulgarien. Besonders die Arbeit an der Töpferscheibe hat mich von Anfang an fasziniert und begleitet mich bis heute.

Keramik ist für mich eine äusserst reiche Welt. Sie verbindet Handwerk, Gestaltung, Materialwissen und vor allem Geduld. Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit Ton zu arbeiten - mehr, als ein Leben je ganz erfassen könnte. Gerade das hält meine Neugier wach und lässt mich immer weiterlernen.

Seit 2014 lebe ich in Zürich, und mein Traum vom eigenen Atelier wird nun Wirklichkeit. Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die ich in diesen Jahren hatte, mich in der Keramik weiterzuentwickeln und in diesem Bereich zu arbeiten.

Seit 2016 unterrichte ich in verschiedenen Studios. Nach vielen Jahren des eigenen Arbeitens war es für mich eine grosse Herausforderung und zugleich eine wertvolle Erfahrung, einen Weg zu finden, präzise zu zeigen und verständlich zu erklären, wie etwas entsteht. Ich unterrichte sehr gern, weil ich mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben und andere auf ihrem eigenen Weg mit Ton begleiten kann.

Ich freue mich darauf, Menschen im Atelier zu begegnen und gemeinsam Stücke entstehen zu lassen, die Freude machen und lange begleiten. Für mich gehört zur Keramik nicht nur das fertige Objekt, sondern auch der Weg dorthin - mit Geduld, Übung, Wiederholung, Fehlern, Erkenntnissen und kleinen Fortschritten.

Mein Lehrer sagte immer: 1 % Talent - 99 % Arbeit. Nie aufhören und weiterarbeiten. Dieser Satz ist mir bis heute geblieben.

Ton ist lebendig und hat seinen eigenen Charakter. Er lässt sich nicht einfach beherrschen, sondern fordert Aufmerksamkeit, Gefühl und Offenheit. Gerade das macht die Arbeit mit ihm für mich so spannend.

Wenn man sich wirklich auf den Prozess einlässt, wächst mit der Zeit nicht nur die Technik, sondern auch das Verständnis. So entsteht nach und nach ein eigener Zugang zur Keramik.

Ich begleite alle, die tiefer in die Welt der Keramik eintauchen, sich weiterentwickeln und ihren eigenen Weg mit Ton finden möchten.

Formgeben einer Schüssel auf der Töpferscheibe
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